Fährtenarbeiten
Bei der Fährtensuche lernt Dein Hund konzentriert, mit tiefer Nase, einer gelegten Spur (Fährte) zu folgen. Hierbei kann er die Nase, sein wichtigstes Sinnesorgan, hervorragend einsetzen. Durch die intensive Suche wird Dein Hund geistig und körperlich in hohem Maße beansprucht und dadurch ruhiger und ausgeglichener.
Bei der Fährte förderst Du auch die natürlichen Instinkte Deines Hundes!
Über den Ernährungstrieb (Sättigungsbetrieb = angeborener Trieb zur Selbsterhaltung – bei jedem Hund von Anfang an aktiv) ist es nicht schwer Deinem Hund das „Fährten“ beizubringen. Dabei nutzt Du den Geruchssinn Deines Hundes, zuerst über Futtergeruch und schließlich nur mehr über den Geruch von Bodenverletzungen, einer Spur zu folgen
Welpen können schon eine Anfängerfährte ausarbeiten, ebenso kann ein älterer Hund noch „Fährten“ lernen:
- denn bei der Nasenarbeit hat jeder Hund bessere Chancen als ein Mensch.
- der Mensch besitzt ca. 5 Mio. Riechzellen, der Hund 220 Mio. (= 44-mal so viel). Der Geruchssinn ist aber nicht nur 44 mal, sondern mind. 100 Mio. mal besser, da beim Hund jede Riechzelle einzeln Signale ans Gehirn sendet – beim Mensch dagegen werden diese Signale gebündelt





